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Mittwoch, 15. März 2017

Warum uns oxidativer Stress alt und krank macht

Unser Körper ist ein System aus Gleichgewichten. Zu nennen wären da beispielsweise das Säure-Basen-Gleichgewicht, aber auch das Energiegleichwicht oder das antioxidative Gleichgewicht.

Und um genau dieses soll es heute gehen. Das antioxidative Gleichgewicht bezeichnet das Verhältnis von freien Radikalen zu Antioxidantien im Körper. Grundsätzlich gilt, dass ein System umso stabiler ist, je näher es sich am Gleichgewicht befindet.

Jedes Ungleichgewicht stellt einen Stressfaktor für den Organismus dar. Gut, nun gehören Stressfaktoren zum Leben dazu und generell ist unser Körper auch sehr gut in der Lage, diese vorübergehenden Ungleichgewichte auszugleichen. Aber: Je länger der Stressfaktor besteht, desto länger besteht das Ungleichgewicht und desto höher ist die Belastung für den Körper. Und umso heftiger kann eine mögliche Reaktion ausfallen.

Wir kennen das aus unserem Alltag: Wir sind vielleicht mit einer Situation unzufrieden, sagen aber nix. Die Unzufriedenheit schaukelt sich über eine ganze Zeit auf - und dann, irgendwann platzt uns der Kragen. Unsere Reaktion ist umso heftiger. Wo am Anfang vielleicht ein kurzes Gespräch gereicht hätte, ist jetzt heftiger Streit angesagt. Was wieder neue Unzufriedenheit erzeugt...

Bei unseren körperlichen Reaktionen ist es genauso. Je mehr Hinweise ich ignoriere, desto mehr Ungleichgewichte entstehen. Und je mehr lebensstilbedingte Ungleichgewichte ich in mir habe, desto höher ist die Belastung für meinen Körper. Dauerhafte Ungleichgewichte führen meist sogar zu Symptomen bzw. Krankheiten.

Gesundheit ist eine Fähigkeit


Moderne Ansichten besagen, dass Gesundheit, nicht wie früher angenommen, ein Zustand ist, sondern eine Fähigkeit. Und zwar die Fähigkeit, angemessen mit den Herausforderungen umzugehen. Herausforderungen dabei sind z.B. (falsche) Ernährung, Bewegungsmangel, Stress.

Das schöne dabei ist, Fähigkeiten kann man erlernen. Orthomolekularmediziner gehen davon aus, dass sich 60 bis 80% aller heutigen sog. Zivilisationskrankheiten durch Veränderungen positiv beeinflussen lassen.

Meinen Job sehe ich z.B. darin, Menschen zu helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Aber zurück zum antioxidativem Gleichgewicht. Wie gesagt, hier geht um die Balance von freien Radikalen und Antioxidatien im Körper.

Freie Radikale sind normale Nebenprodukte beim Stoffwechsel und grundsätzlich erstmal nicht schlimm. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um sehr kleine Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Das blöde dabei ist, dass diese freien Radikale andere Zellen angreifen, um sich dieses Elektron zu besorgen. Wie der Name schon sagt, sind sie dabei relativ radikal. Besonders beliebt sind dabei Zellen der Haut, der Gefäße und der Organe. Um das zu verhindern, steuert der Körper mit der Bildung bzw. Verarbeitung von Antioxidatien gegen, denn diese Antioxidantien liefern dieses fehlende Elektron und machen die freien Radikalen damit unschädlich. Manche Antioxidatien müssen dem Körper allerdings von außen zugeführt werden, vor allem die Vitamine A,C und E, das Spurenelement Selen sowie bioaktive Pflanzenstoffe wie z.B. Polyphenole.

Bestimmte Vorgänge und Lebensstile sorgen allerdings für ein erhöhtes Aufkommen von freien Radikalen. Dazu gehören vor allem Stress, Rauchen, Medikamenteneinnahme und entzündliche Prozesse im Körper.

In der Folge kommt es zu einer Störung der Balance zwischen freien Radikalen und verfügbaren Antioxidantien. Das Gleichgewicht kippt und man spricht von oxidativem Stress.

Wir alle kennen das Bild des braun gewordenen Apfels. Das ist oxidativer Stress.

Oxidativer Stress schädigt vor allem Enzyme und führt zu Funktionseinschränkungen bzw. Funktionsverlusten. Nicht zuletzt kann oxidativer Stress auch die Erbsubstanz schädigen und zu Mutationen, Krebs und Zellsterben führen.

Dauerhafter oxidativer Stress ist der wesentliche Auslöser für Altern, Krankheit und Tod. 

Was hat das ganze jetzt aber mit externem, lebensstilbedingtem Stress zu tun?

Grundsätzlich ist Stress eine natürliche Reaktion des Körpers auf Gefahr. Bei Stress stellt der Körper Energie bereit. Es geht um Kampf oder Flucht. Bei der Energiebildung entstehen aber freie Radikale. Das bedeutet also:

mehr Stress - mehr Energie - mehr freie Radikale.

Zudem führt er zu mehr körperlicher Anspannung, da u.a. die Muskeln in "Alarmbereitschaft" versetzt verwerden. Lebensstilbedingter Stress hat also das Potential, uns in oxidativen Stress zu versetzen bzw. oxidativen Stress zu erzeugen.

Man könnte das Ausgleichen, indem man dem Körper viele Antioxidatien zuführt, z.B. durch besonders gesunde Ernährung mit viel Gemüse, ohne Zucker, wenig Kaffee und natürlich ohne Rauchen.

Aber, so sind wir Menschen nun mal, wir neigen in stressigen Zeiten eher zum genauen Gegenteil. Raucher rauchen besonders viel, statt Gemüse gibt's Fast Food, Kaffee eher in Massen denn in Maßen usw. usf.

Der oxidative Stress verstärkt sich also eher noch. Eine ziemliche Negativspirale setzt sich in Gang. Chronischer Stress kann also zu dauerhaften Ungleichgewichten führen. Langfristig kann sich unsere Fähigkeit, Energie zu erzeugen, nachhaltig verschlechtern, bis hin zur Erschöpfungsdepression.

Stress macht also krank.

Und selbst wenn er nicht direkt krank macht, führt Stress oft zur Einschränkung von Lebensqualität durch Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpftheit etc.

Und Stress macht alt. Denn er behindert Zellerneuerungsprozesse und die verstärkte Anzahl an freien Radikalen und diese greifen, wie gesagt, u.a. Hautzellen an, was uns alt aussehen lässt.

Die Lösung?

Wir müssen also die Zufuhr an Antioxidatien erhöhen. Das funktioniert z.B. über gemüsereiche Ernährung mit vielen bioaktiven Pflanzenstoffen, möglichst unverarbeitet und saisonal und viel Bewegung.

Grundsätzlich brauchen wir dazu Stoffe, die den oxidativen Stress reduzieren. Dazu gehören z.B. grüner Tee, Resveratol, Selen, Vitamin E und Chlorophyll. Andererseits müssen wir die Energieproduktion anregen und die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit steigern. Dazu sind Stoffe wie das Co-Enzym Q10, die B-Vitamine, L-Carnitin, Cholin und Eisen sehr gut geeignet. Verstärkt wird die Bioverfügbarkeit dieses Mikronährstoffe durch die Beigabe von Aloe Vera.

Ich arbeite mit einem wissenschaftlich entwickelten Mikronährstoffgetränk, das all diese Stoffe
beinhaltet. Eine Sutdie, die 2014 im Magazin Orthomolekularmedizin & Ernährung veröffentlicht wurde, belegt, dass die Inhaltsstoffe nachweislich oxidative Stressparameter im Körper senken können.

Unser Mikronährstoffgetränk kann also auf natürliche Weise Schäden durch oxidativen Stress entgegenwirken.

Wer sollte sich also mit dem Thema erhöhte Antioxidatien-Zufuhr beschäftigen?

  • alle, die unter dauerhaftem Stress stehen
  • alle Raucher
  • Leistungssportler
  • wer unter intensiver körperlicher Belastung steht
  • wer unter Bluthochdruck, Herzschwäche oder Diabetes leidet
  • wer eine Chemotherapie absolviert
  • wer unter chronischen Entzündungen leidet
  • wer auf Anti Aging Wert legt.
Meist sind die positiven Wirkungen der erhöhten Antioxidatienzufuhr schon nach kurzer Anwendungsdauer zu erzielen.

Wenn Sie betroffen sind oder unverbindlich wissen wollen, ob zusätzliche Antioxidantien für Sie eine positive Wirkung haben könnten, rufen Sie mich gern unter  0151 20719040 an oder schreiben mir an info@vital-und-schoen.com.

Montag, 27. Februar 2017

TOP 10: Beautyfood

Iss dich schön


In meinem letzten Blogartikel sind wir ja schon der Frage nachgegangen, ob man sich "schön essen" kann.Wer ihn noch nicht gelesen hat, kommt hier nochmal hin.

Dabei hatte ich auch das Buch "Schönheit à la carte" vorgestellt. Das Buch nennt folgende Lebensmittel als die TOP 10 des Beautyfood:

Ei

Das Ei ist eines der umstrittensten Lebensmittel. In der Literatur gibt es mindestens genauso viele Gegner wie Befürworter. Welcher Theorie man folgen mag, muss jeder für sich entscheiden. Ein Ei deckt aber jedenfalls 

50% des Bedarfs an Vitamin B12, 
40% des Bedarfs an Vitamin D, 
zwischen 25 und 30% des Bedarfs an Vitamin A
20 bis 25% der empfohlenen Tagesmenge an den Vitaminen B2, B5 und B9
20 bis 30% des Bedarfs an Selen und Eisen sowie
10 bis 20% des Bedarfs an Vitamin E.

Wie hoch der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist, hängt davon ab, wie die Hühner gefüttert werden (höher, wenn mit Leinsamen gefüttert).

Vitamin A sorgt für frische, glatte Haut, indem es die Zellwände stabilisiert und die Zellerneuerung unterstützt. Außerdem ist für gutes Sehen unerlässlich.

Lachs

Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren und bringt 40% der empfohlenen Tagesmenge an Proteinen mit. 

Omega-3-Fettsäuren sind  essentielle Fettsäuren, die der Körper zwingend braucht, aber nicht selbst herstellen kann. Die im Lachs enthaltenen Lipide wirken gegen trockene Haut.

Feldsalat

Hat wenig Kalorien, enthält aber 5 x mehr Vitamin C als Möhren.

Vitamin C lindert u.a. kleine Entzündungen und sorgt für einen frischen Teint. Außerdem hemmt es die Bildung eines speziellen Enzyms, das u.a. für die Entstehung von Pigmentflecken verantwortlich ist.

Möhre

Bei der Möhre kommt es auf dei Verzehrart an. Rohe Möhren haben einen deutlich höheren Nährstoffgehalt als gekochte. Deswegen öfter mal als Salat verzehren oder einfach knabbern. 100g rohe Möhren decken des Tagesbedarf an Vitamin A zu 151% (braucht aber Fett, umgelöst werden zu können). Nur in rohen Möhren ist Vitamin B9 enthalten. Zudem decken Möhren den durchschnittlichen Tagesbedarf an Mangan zu ca. 1/3 und an Zink zu 9,3%.

Die enthaltenen Karotinoide sorgen für einen rosigen Teint und wirken der Hautalterung entgegen.

Kiwi

Kiwis sind besonders reich an Vitamin C (115% der empfohlenen Tagesmenge). Außerdem sind die Vitamine B6 und B9 sowie Kupfer, Kalium und Phospor enthalten.

Tomate

Tomaten liefern ebenfalls Vitamin A, Vitamin C und Kalium.

Geflügelbrust

Mageres Geflügel enthält hochwertiges Eiweiß, das der Körper für die Produktion von Schönheitshormonen benötigt. Außerdem ist es für den Aufbau von elastischen Fasern in Bindegewebe notwendig. Das strafft die Haut und sorgt für feste Körperkonturen.

Avocado

Avocado ist ein echter Geheimtipp unter dem Beautyfood. Es ist reich an Kupfer und Vitamin B9 und liefert außerdem Kalium, Vitamin E, Mangan und die Vitamine B6 und B5.

Insbesondere Vitamin E ist das Anti Aging Vitamin und kann den Hautalterungsprozess bremsen, Hautflecken vorbeugen und das Bindegewebe stärken.

hochwertige Öle

Hochwertige Öle sind solche, die viel Omega-3 liefern, aber wenig Omega-6. Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für's Gehirn, für die Sehleistung und für's Herz. Hochwertige Öle sind Leinöl, Olivenöl, Kokosöl und Rapsöl.  


Kräuter & Gewürze

Kräuter und Gewürze sorgen für den Pepp im Essen. Es muss nicht immer Salz sein. Würziges Essen stimuliert unsere Verdauung. Außerdem haben manche Kräuter entzündungshemmende Wirkung. Wer schlecht schlafen kann ist gut mit Zitronenmelisse bedient, bei Verdauungsbeschwerden hilft z.B. Fenchel.

Das ist eine kleine Auswahl an wahrem Beautyfood, so wie es die beiden Autorinnen von "Schönheit à la carte" auflisten. Prinzipiell gibt es aber noch viel mehr "Helferlein" aus der Küche für gutes Aussehen und gute Gesundheit. Wie immer gilt:

Wer durch essen schön werden will, sollte auf gute Qualität und Frische achten, regional und saisonal kaufen und möglichst unverarbeitet verzehren. Je höher die Verarbeitungsstufe der Lebensmittel ist, desto geringer ist der Nährwertgehalt (Kartoffel vs. Chips).

Zusätzlich zum Essen gilt natürlich auch: Auf ausreichend Flüssigkeitzufuhr achten, vor allem Wasser und ungesüsste Tees. In Getränken stecken ganz oft fiese Kalorienfallen!

Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Lebensmittel sind keine Medikamente, die durch Einmal-Einnahme wirken. Nur weil ich mal eine Avocada essen, gehen nicht gleich alle meine Falten weg. Aber auf die lange Frist lohnt es sich wirklich, seine Ernährung in Richtung "Gesund" umzustellen - und vor allem Weißzucker- und Weißmehlprodukte zu meiden.

Hier nochmal mein Buchtipp:

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Schönheit à la carte

Die beiden Französinnen Nadine Pomarède und Catherine Moreau - eine Dermatologin und eine Ernährungsspezialistin - haben sich zusammen getan, um das Geheimnis französischer Frauen in Sachen gutes Aussehen zu lüften.

In locker leichter Art beschreiben Sie, was Haut & Haar gut tut und wo es zu finden ist. Es gibt Tipps für den Sommer und den Winter, Beautyfood für unreine Haut, trockene Haut, Cellulite, gegen Falten und auch für Männer. Viele Rezepte machen die theoretischen Tipps leicht umsetzbar.

Das Buch ist hübsch illustriert und wirklich leicht zu lesen. Ich würde es mir auf jeden Fall wieder kaufen...

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Donnerstag, 23. Februar 2017

Kann man sich "schön" essen?

Macht Essen schön?

Oder andersherum provokant gefragt: macht bestimmtes Essen häßlich? Wir wollten heute mal einen Blick auf die spannende Frage werfen, ob wir mit unserer Ernährung unser Aussehen beeinflussen können.

Beim Thema "Aussehen" geht es maßgeblich um Haut, Haare, Nägel und Gewicht. Das Gewicht lassen wir heute mal außen vor, das ist ein ganz spezielles Thema.

Die Haut

Unsere Haut ist ein lebenswichtiges Organ - mit 1,5 bis 2 Quadratmetern Oberfläche unser größtes. Ohne Haut können wir nicht leben und unsere Haut bestimmt ganz maßgeblich, wie wir aussehen. Die Aufgaben der Haut sind ganz vielfältig. Sie schützt nicht nur unseren Körper vor äußeren Einflüssen, sondern sie ist auch an der Feuchtigkeitsversorgung, am Immunsystem und an der Regulation der Körpertemperatur beteiligt. Sie verfügt über bestimmte Wach-, Schutz- und Abwehrmechanismen, die aber im Laufe des Lebens zu schwächeln anfangen. Falten, Flecken, Trockenheit und fehlende Spannkraft sind oft die Folgen. Wir altern schlicht und einfach.

Die Haut besteht aus 3 Schichten. Die Oberhaut (Epidermis) ist das, was wir sehen. Man bezeichnet sie auch als Hornschicht und sie spielt vor allem als Barriere für Umwelteinflüsse eine tragende Rolle. Sie ist nicht durchblutet.

Fließt Blut, haben wir mindestens die Lederhaut (Dermis) verletzt. Sie ist für die Struktur und Elastizität der Haut verantwortlich und versorgt die Epidermis mit Nährstoffen.

Die Unterhaut (Hypodermis) besteht im Wesentlichen aus Fettzellen und speichert das aus der Nahrung gewonnene Fett.

Unsere Haut ist Bestandteil unseres Stoffwechsels. Sie ist ständigen Angriffen ausgesetzt. Seien es Umweltgifte, UV-Strahlung, Mikroorganismen und vieles mehr. Diese "Angriffe" erhöhen die Produktion von sog. freien Radikalen, die die Bestandteile unserer Haut schädigen (z.B. Kollagen und Elastin). Normalerweise kann unser Körper gut mit freien Radikalen umgehen, verfügt er doch über ein sog. antioxidatives System, dass die freien Radikale abwehrt. Aber im Laufe der Zeit und durch verschiedene Einflüsse (z.B. Stress und falsche Ernährung) wird das antioxidative System schwächer und die "Verteidigungshaltung" lässt nach.

Unsere Nahrung beeinflusst unsere Haut

Inwischen ist es auch wissenschaftlich bewiesen: unser Essen bzw. unser Essverhalten hat direkte Auswirkung auf unser Aussehen und unsere Gesundheit. Die Stoffe, die wir mit unserer Nahrung aufnehmen, werden über den Blutkreislauf in die Hautgefäße transportiert und dort in der Oberhaut verteilt. Manche Stoffe müssen wir sogar explizit mit der Nahrung aufnehmen, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann (z.B. Vitamin C und Omega-3-Fettsäuren).

Grundsätzlich hängt unser Nährstoffbedarf aber von unserem Alter, unserer Lebensweise und der klimatischen Umgebung ab. Zahlreiche Studien belegen z.B., dass bestimmte Nahrungsmittel die Haut im Sommer schützen können.

Grundsätzlich braucht unsere Haut Nahrungsmittel mit hohem Anteil an Antioxidantien wie Vitamin A, C und E, Karotinoide, essentielle Fettsäuren und Polyphenole. Wichtig sind außerdem die Spurenelemente Selen und Zink.

Beta-Carotin, das z.B. in alle orange-roten Obst- und Gemüsesorten, aber auch in Brokkoli und Spinat enthalten ist, stärkt die Widerstandsfähigkeit der Haut gegen Sonnenstrahlung. Zink, z.B. in Rindersteaks enthalten, reguliert die Talgproduktion und die B-Vitamine (z.B. in Hülsenfrüchten) brauchen wir u.a. für schöne Haare.

Um unsere Haut optimal zu unterstützen, sollten wir am besten regional und saisonal essen. Im Winter braucht unser Körper andere Stoffe als im Sommer. Bei Kälte helfen z.B. gute Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, aber bitte auf das Verhältnis achten (nicht mehr als 1:3). Omega 3 kommt vor allem in fetten Fischen wie Lachs, Hering und Makrele vor, aber z.B. auch in Leinöl. Omega 3 ist dabei auch ein spannendes Thema im Bereich Herzgesundheit, dazu aber ein ander Mal mehr...

Im Sommer gilt es vor allem, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen. UV-Strahlung fördert die Bildung von
freien Radikalen. Das heißt im Sommer braucht unser Körper besonders viele Antioxidantien, um die Gefahren abzuwehren. Vor allem Karotinoide spielen hier eine große Rolle. Die besten Sonnenschutz-Lebensmittel sind u.a. Möhren, Aprikosen, Mango, Süßkartoffel, Olivenöl, Tomaten. Allerdings muss man schon im Frühjahr beginnen, seine Ernährung umzustellen, da der Körper 8 bis 10 Wochen braucht, um die Hautempfindlichkeit herabzusetzen. Möhren enthalten roh übrigens doppelt so viel Beta-Carotin wie gekocht...

Wissenschaftler konnten mittlerweile außerdem nachweisen, dass auch unreine Haut bzw. Akne zu großen Teilen auf die Ernährung zurückzuführen ist. Akne bzw. unreine Haut entsteht in der Regel aufgrund zu hoher Talgproduktion. Mittlerweile sind davon nicht nur pubertierende Jugendliche betroffen, sondern zunehmend auch Erwachsene. Viele Studien bestätigen mittlerweile, stark zuckerhaltige Lebensmittel (Süßwaren, Milchprodukte, Limonaden...) und viele gesättigte Fette (Wurst, Fertiggerichte, Pommes, Vollmilch...) für eine erhöhte Talgproduktion und eine -stauung verantwortlich sind. Insbesondere Einfachzucker erhöht den Insulinspiegel, was wiederum die Talgproduktion anregt. Am besten also weglassen.

 

 Schöne Haare und Nägel


Auch für (oder gegen) schöne Haare und Nägel können wir essen. Unsere Haarwurzeln brauchen bestimmte Nährstoffe, um gut wachsen zu können. Für eine Festigkeit ist ein Stoff elementar: Keratin. Er setzt sich aus 18 Aminosäuren zusammen, die u.a. in Thunfisch, Huhn, Rind, Roquefort und Linsen enthalten sind. Für den Aufbau des Keratin ist zudem Eisen besonders wichtig, aber auch SChwefel und Zink als Spurenelemente (z.B. in Eigelb, Getreide und Linsen). Das Haarwachstum fördern vor allem die Vitamine der B-Gruppe, die vor allem in Innereien, rotem Fleisch, Eiern, Knoblauch, Weizenkeimen, Hülsenfrüchten, Trockenfrüchten und Nüssen enthalten sind.

 

Fazit


Wir können uns also durchaus "schön" essen. Das Thema "Ernährung" ist insgesamt ein ganz spannendes Feld, das ganz viel zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden beitragen kann. Die Tipps, die für gutes Aussehen gelten, gelten auch für unsere Gesundheit:

- viel Obst und Gemüse
- möglichst saisonal und regional
- kein Einfachzucker
- möglichst keine Weißmehlprodukte
- keine Fertiggerichte und stark verarbeitete Produkte

Es lohnt sich, dem Thema Ernährung mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Für alle, die noch mehr wissen wollen und auch Tipps gegen trockene Haut oder Cellulite brauchen, habe ich noch einen Buchtipp:

Buchtipp:

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Schönheit à la carte

Die beiden Französinnen Nadine Pomarède und Catherine Moreau - eine Dermatologin und eine Ernährungsspezialistin - haben sich zusammen getan, um das Geheimnis französischer Frauen in Sachen gutes Aussehen zu lüften.

In locker leichter Art beschreiben Sie, was Haut & Haar gut tut und wo es zu finden ist. Es gibt Tipps für den Sommer und den Winter, Beautyfood für unreine Haut, trockene Haut, Cellulite, gegen Falten und auch für Männer. Viele Rezepte machen die theoretischen Tipps leicht umsetzbar.

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Dienstag, 21. Februar 2017

Warum man Gesundheit lernen kann

"In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen. In der anderen Hälfte opfern wir unser Geld, um unsere Gesundheit wiederzugewinnen."

Dieser Satz stammt von Voltaire, dem französischen Philosophen und Schriftsteller, der von 1694 bis 1778 lebte. Und auch, wenn der Satz hunderte Jahre alt ist, ist er wahrscheinlich niemals so wahr gewesen wie heute.

Ist es nicht so? Rackern wir nicht mehr als unser halbes Leben tagaus tagein, um Kohle zu verdienen? Ohne auf unsere Gesundheit zu achten? Betrachten wir Gesundheit nicht mittlerweile als etwas, was "da" ist? Oder eben nicht?

Wir verbringen zwar inszwischen so viel Zeit im Badezimmer wie nie eine Generation vor uns, aber achten wir trotzdem nicht zu wenig auf unseren Körper? Ich möchte heute einfach mal ein paar Gedanken aufwerfen, ob es sich nicht vielleicht doch lohnt, sich ernsthaft mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen.

Was ist Gesundheit?

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist "Gesundheit ein Zustand (ein Prozess) vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen."

Selbst wenn also der Arzt sagt, formell fehlt einem nix, kann es einem nicht gut gehen. Laut WHO ist das bei 1/3 der Arztbesuche der Fall.

Woran liegt das? Die Grundausrichtung der westlichen Schulmedizin liegt in der Behandlung von Krankheiten. Die Schulmedizin ist auf Symptome bezogen. Sie verabreicht Arzneimittel, also Substanzen mit einem Wirkstoff, meist körperfremde Stoffe. Die Schulmedizin in ihrer jetzigen Form ist auch erst Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts entstanden. Ungefähr zeitgleich mit dem Aufkommen der ersten Krankenkassen. Schulmedizin hat ihre Berechtigung und ist oft im Akutfall die einzige Lösung. Keine Frage. Aber ich denke, es lohnt sich zu wissen, dass der Fokus auf Krankheiten liegt. Die dahinterliegende Pharma-Industrie verdient mit dem Kranksein. Nicht mit der Gesundheit.

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts sagte Eugen Roth:
"Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe."

Medizin repariert also. Bei Gesundheit geht es aber um mehr. Es geht um körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Kurzum: um Lebensqualität. Gesundheit ist die einzige Währung, die direkt in Lebensqualität einzahlt.

Die zentrale Frage dabei ist: Was tut mir gut?

Und ich glaube, es lohnt sich diese Frage mal ernsthaft für sich selbst zu beantworten. Vielleicht helfen diese Fragen dabei ein wenig:

- Mache ich einen Job, der mich glücklich macht?
- Lebe ich in einer Umgebung, die mir gut tut?
- Bin ich von Menschen umgeben, die mir gut tun?
- Esse ich so, dass es mir gut tut?
- Bewege ich mich regelmäßig?
- Baue ich regelmäßig Entspannungsphasen in meinen Alltag ein?

Sicherlich zahlen Sie - wie so viele Deutsche - regelmäßig in irgend eine Form der Altersvorsorge ein. Doch haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, in welchem Gesundheitszustand Sie Ihre Rente verbringen wollen? So, wie Sie heute leben, zahlen Sie auf ihr gesundheitliches Rentenkonto ein!

Was ist Ihnen Ihre Gesundheit wert im Vergleich zur Renteneinzahlung? 3 EUR pro Tag? 5 EUR? 10 EUR?
Was nützt die größte Ansparung auf dem Konto, wenn ich im Rentenalter keine Lebensqualität mehr habe? Wenn ich von Arzt zu Arzt renne? Wenn ich nur noch das oder das Essen darf? Wenn ich eine Schachtel mit bis zu 20 Tabletten pro Tag nehmen muss? Also meine Vision ist das nicht...

Die Welt hat sich verändert...

Wir leben heute 15 bis 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Aber: In Deutschland beginnen chronische Krankheiten sechs bis acht Jahre eher als in den europäischen Nachbarländern. Eine ganz wesentliche Rolle dabei spielt unsere Ernährung. Möglichst billig soll sie sein. Aber billig ist eben oft auch qualitativ minderwertig. Hähnchenfleisch für 1,99 EUR das Kilo ist nun mal kein Gesundheitsprodukt. Es gibt nur ein Volk in der Industriewelt das prozentual gemessen am Einkommen noch weniger Geld für Essen ausgibt als wir. die Amis.

Wer sich ein bisschen mit dem Thema Gesundheit und Ernährung beschäftigt, stößt immer wieder auf die Aussage "Du bist, was du isst." Dazu aber demnächst mehr...

Heute bleiben wir mal allgemein beim Thema Gesundheit. Ich möchte einfach ein bisschen Bewusstsein dafür wecken, dass unsere Gesundheit in unserer Verantwortung liegt. Wir allein bestimmen, wie es uns geht. Niemand sonst übernimmt die Verantwortung. Auch nicht die Krankenkasse. Denn die ist für die Krankheiten da. Für Prävention stehen übrigens bei den Krankenkassen durchschnitlich 2,75 EUR pro Versichertem zur Verfügung (für Chemo-Therapien ca. 2.300 EUR).

Unser Körper ist keine Hülle, die einfach zu uns gehört und die man repariert, wenn sie mal kaputt geht. Sicherlich muss man ab und zu mal nachhelfen, z.B. wenn mal was gebrochen ist. Aber gerade z.B. mit unserem Herz gehen wir viel zu achtlos um. An diesem ca. 15cm langen und um die 300g schweren Muskel hängt unser ganzes Leben (nicht nur, aber ganz wesentlich). Es schlägt von ca. der 9. Schwangerschaftswoche bis zum Ende, wenn der Deckel zugeht. Tagein. Tagaus. Ohne Pause. Es vollbringt dabei Höchstleistungen. Und der traurige Fall eines ehemaligen Freundes, der mit 38 einen Herzstillstand erlitt und seitdem im Koma liegt, zeigt, wie schnell sich - auch in jungen Jahren - unser Leben von einen Tag auf den anderen komplett verändern kann. Erkrankungen von Herz und Kreislauf sind mittlerweile die Todesursache Nr. 1 in Deutschland.

Doch das passiert nicht einfach so. Die meisten von uns "arbeiten" tagtäglich gegen ihre Gesundheit. Die größten Fallen dabei sind:

- Stress
- schlechte Ernährung
- fehlende Vitamine und Mineralstoffe
- zu wenig Bewegung
- Rauchen
- viel Alkohol
- Umweltbelastungen

Wir müssen uns bewusst sein, dass wir uns verändern müssen, damit sich an unserer Gesundheit etwas ändert. Wer jeden Tag Stress hat, in der Mittagspause zum Fastfood-Giganten mit dem Auto fährt, sich abends auf der Couch zwei Bier und ne Tüte Chips reinzwitschert und nur 5 bis 6 Stunden schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Körper in Form von Symptomen "HILFE" schreit. Herzinfarkt und Schlganfall kommen nicht urplötzlich. Die schleichen sich auf leisen Sohlen an. Bei bis zu 30% Arterienverkalkung merkt man im Prinzip nichts. Aber da ist immerhin schon bald 1/3 des Gesamtsystems im Eimer...

Aber das schöne ist:

GESUNDHEIT KANN MAN LERNEN!

Es muss keine radikale Lebensumstellung sein. Auch kleine Schritte helfen. Das können z.B. sein:

- mehr Bewegung in den Alltag einbauen. Treppe statt Aufzug. Fahrrad oder laufen statt Auto. 2 x 30 Minuten pro Woche leichte sportliche Bewegung (spazieren gehen, schwimmen...)

- Auf wirklich gesunde Ernährung achten. Je weniger ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto wertvoller ist es (Kartoffel vs. Chips). Mehr Obst und Gemüse. Selbst kochen.

- Auf gute Nährstoff-, Vitamin- und Mineralienversorgung achten. Ggf. Antioxidantien, Mineralien und Vitamine zuführen.

- Stress abbauen. Abschalten. Und wenn es nur 5 Minuten sind. Bewusste Auszeiten nehmen. Rausgehen. Durchatmen.

Gesundheit ist ein Zustand von Gleichgewichten im Körper. Um welche Gleichgewichte es dabei geht und wie Sie diese Gleichgewichte wieder herstellen, erzähle ich Ihnen in meinen nächsten Artikeln.

Ich hoffe, der Artikel erfüllt seinen Zweck und regt ein wenig zum Nachdenken an.
Und da wir mit einem Zitat von Voltaire begonnen haben, wollen wir auch mit einem schließen:

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein."

Selbst-Test 

Machen Sie doch mal den Test, um zu sehen, wie es um Ihre Gesundheit bestellt ist.
Einfach mal den Fragebogen herunter laden und ein wenig selbstkritisch sein:

https://www.vital-und-schoen.com/gesundheit/selbst-test/


Mittwoch, 21. September 2016

Wenn Sie bisher nicht nachhaltig abgenommen haben - das waren die Gründe

5 Gründe, warum Sie bisher nicht nachhaltig abgenommen haben


Ok, vielleicht gibt es ein paar Menschen, denen ihr Aussehen und vor allem ihr Gewicht egal ist. Der Mehrheit aber - um genau zu sein, 97% der Deutschen* - ist ihr Aussehen sehr wichtig, sowohl für Erfolg im Beruf als auch für ein erfülltes Privatleben. Nach einer Studie des Allensbach-Instituts würde jeder 2. Deutsche gern abnehmen. Und je nach Quelle haben bis zu 2 von 3 Deutschen schon mindestens einen Diät-Versuch hinter sich.

Aber meist kommt einige Zeit nach der Diät das böse Erwachen: Die Waage zeigt mehr an als vorher. Die Motivation ist im Keller, der Frust groß.

Nach dem Lesen des Artikels sehen Sie vielleicht einige Dinge mit anderen Augen.

Warum die meisten Diäten nicht dauerhaft funktionieren

1. Steinzeit-Gene

Der "Bauplan" unseres Körpers entstand vor mehreren 100.000 Jahren. Damals musste man sich viel bewegen für wenige Kalorien. Ob das Mammut am Ende des Tages erlegt war und es Fleisch und Proteine gab, wusste man nicht. Auf jeden Fall kostete die Jagd jede Menge Energie. Die Energie wird aus Muskeln gewonnen. Der Körper legte in guten Zeiten Fettreserven an. Konnte das Mammut nicht erlegt werden, wurden zuerst Muskeln abgebaut, um den Energieverbrauch herunterzufahren und länger von den (Fett-)Reserven leben zu können.

Heute haben wir deswegen in zweierlei Hinsicht ein Problem:

Zum Ersten haben wir heute einen Energieüberschuss. Es gibt viele Kalorien (und das auch noch ständig verfügbar) und wenig Bewegung. Der "Durchschnitts-Deutsche" bewegt sich nur noch 700m am Tag (Quelle).

Zum Zweiten sorgen viele Diäten für einen Muskelabbau. Der Grundumsatz hängt zu gut 50% von der Muskelmasse ab. Verliere ich Muskelmasse, sinkt der Grundumsatz.Wenn wir nach der Diät also wieder "normal" essen, schlägt der JoJo-Effekt mit voller Wucht zu. Der Verlust der Muskelmasse durch Eiweißmangel (den viele Diäten "produzieren") ist die Hauptursache für den JoJo-Effekt. Dazu kommt noch, dass unser Gehirn alarmiert ist und jetzt lieber mehr Reserven anlegt, denn man weiß ja nicht, wann wieder schlechte Zeiten (in Form einer Diät) kommen.

2. Übersäuerung

Orthomolekularmediziner gehen davon aus, dass 90% der Menschen der westlichen Welt heute unter einer Übersäuerung leiden. Bei der Übersäuerung ist der Stoffwechsel zwischen Blut und Zellen durch Ablagerungen in der sog. Grundsubstanz (Fette, Gifte, Säuren und Schlacken) blockiert. Gute Stoffe werden nicht ordentlich zu den Zellen transportiert, schlechte nicht ordentlich von den Zellen weg. Der Körper lagert die schlechten Stoffe zusammen mit Wasser ein, u.a. in den Fettzellen (u.a. eine Ursache von Cellulite).

Die Gründe für die Übersäuerung sind vielfältig. Dazu gehören falsche Ernährung (viel Zucker, viele Lebensmittel, die sauer verstoffwechselt werden), Stress, Ärger, zu wenig Wasser trinken, Rauchen, Alkohol und Umwelteinflüsse.

Die Übersäuerung ist aber ein Grund dafür, dass der Fettstoffwechsel nicht richtig funktioniert. Außerdem setzen Diäten in der Regel die Giftstoffe aus den Zellen frei, so dass diese frei im Körper zirkulieren und dann wiederum eingelagert werden. Wenn die Diät kein umfassendes Programm des "Abtransportes" beinhaltet, verstärkt die Diät also die Übersäuerung sogar noch. Je drastischer und schneller der Fettabbau erfolgt, desto mehr Giftstoffe werden freigesetzt.

3. Hoher Insulinspiegel

Bei vielen Diäten wird die Energiezufuhr soweit heruntergefahren, dass der Körper früher oder später mit Heißhunger-Attaken reagiert. Das Gehirn schreit förmlich nach der Zufuhr von Kohlenhydraten. Das liegt daran, dass das Gehirn nur Kohlenhydrate verbrennen kann. Und unser Gehirn verbraucht 25% der gesamten Energie. Der Körper kann Fett aber nicht in Kohlenhydrate umwandeln (nur andersherum). Wenn das Gehirn jetzt seine Kohlenhydrate fordert, erfolgt die Zufuhr meist in Form von Zucker. Zucker wird sehr schnell vom Körper resorbiert und der Blutzuckerspiegel steigt an. Um das wieder in den Griff zu kriegen, schüttet die Bauchspeicheldrüse sehr viel Insulin aus. Das Problem: In der Phase der Insulinausschüttung kann der Körper kein Fett verbrennen. Durch die hohe Insulinausschüttung kommt es außerdem kurz darauf zur Unterzuckerung, so dass der Körper mit der nächsten Heißhunger-Attacke reagiert. Ein Teufelskreis also.

4. Zu wenig Mikronährstoffe

Viele Diäten funktionieren über eine absolute Kalorien-Reduzierung durch Verzicht. In dem Moment, wo ich mich aber nur noch sehr wenig oder sehr einseitig ernähre, habe ich aber oft das Problem, dass ich dem Körper nicht mehr genug Mikronährstoffe (Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe...). Mikronährstoffe sind aber für unzählige Körperfunktionen essentiell. Der Körper reagiert mit Schlappheit, Müdigkeit, schlechter Laune usw.

5. Keine Beachtung vom Getränkekonsum

Viele Diäten haben nur das Essen im Blick. Tatsächlich lauern aber in den Getränken jede Menge Kalorien-Fallen. Selbst scheinbar gesunde Säfte haben eine sehr hohe Energiedichte, eine Packung Apfelsaft schlägt z.B. mit rund 450 kcal zu Buche. Oder ein Latte Macchiato hat im Schnitt (mit Vollmilch, ohne Zucker) 134 kcal, während "normaler" Kaffee mit Kondensmilch nur 6 kcal hat.

Wie nimmt man denn nun dauerhaft ab?

Wir nehmen zu, wenn wir dem Körper dauerhaft mehr Energie zuführen als wir verbrauchen. Demzufolge müssen wir, um abzunehmen, dauerhaft die Energiezufuhr unter den Energieverbrauch senken.

Außerdem müssen wir dafür sorgen, dass die Muskeln erhalten bleiben oder neue Muskeln aufgebaut werden.

Die Übersäuerung muss aus dem Körper entfernt werden.

Die Mikronährstoffversorgung muss sichergestellt sein.

Eine Diät, die dauerhaft Erfolg bringen soll, muss also zu allen 4 Punkten antworten liefern. Gut geeignet sind sog. Formula-Diäten, bei denen eine kontrollierte Energiereduktion unter Aufrechterhaltung der Nährstoffversorgung stattfindet. Formula-Diäten sind medizinisch anerkannte Behandlungsmethoden, die mit dem Deutschen Diätgesetz konform sind. Allerdings ist nicht alles, was wie eine Formula-Diät aussieht, auch eine (Almased gehört z.B. nicht dazu).

Bei einer Formula-Diät bekommt der Körper mehr von dem, was er braucht und weniger von dem, was er nicht braucht.

6 Tipps für die Schnelle

Wer dauerhaft abnehmen will, kann sich noch folgende Tipps zu Herzen nehmen:

- Energiezufuhr muss kleiner als Energieverbrauch sein
- reichlich Eiweiß und genügend Kohlenhydrate aufnehmen
- leere Kalorien aus Getränken reduzieren oder vermeiden
- Entgiftungsprozess unterstützen
- auf die Mikronährstoffversorgung achten
- Insulsinspiegel gering halten (Zwischenmahlzeiten meiden!)

Mein Plan

Mein Plan heißt Body Mission und funktioniert in 28 Tagen. Die Body Mission ist ein medizinisch entwickeltes Formula-Konzept und deckt alle o.g. Punkte ab. Wer mehr dazu wissen will, kann mich gerne unter 0151 20719040 anrufen.

Noch ein Tipp: Abnehmen funktioniert noch besser in der Gruppe oder im Team. Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass der Abnehm-Effekt hier nochmal größer ist. Ich unterstütze Sie gerne dabei, eine kleine "Abnehm-Gruppe" zu gründen. Rufen Sie mich an.