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Mittwoch, 15. März 2017

Warum uns oxidativer Stress alt und krank macht

Unser Körper ist ein System aus Gleichgewichten. Zu nennen wären da beispielsweise das Säure-Basen-Gleichgewicht, aber auch das Energiegleichwicht oder das antioxidative Gleichgewicht.

Und um genau dieses soll es heute gehen. Das antioxidative Gleichgewicht bezeichnet das Verhältnis von freien Radikalen zu Antioxidantien im Körper. Grundsätzlich gilt, dass ein System umso stabiler ist, je näher es sich am Gleichgewicht befindet.

Jedes Ungleichgewicht stellt einen Stressfaktor für den Organismus dar. Gut, nun gehören Stressfaktoren zum Leben dazu und generell ist unser Körper auch sehr gut in der Lage, diese vorübergehenden Ungleichgewichte auszugleichen. Aber: Je länger der Stressfaktor besteht, desto länger besteht das Ungleichgewicht und desto höher ist die Belastung für den Körper. Und umso heftiger kann eine mögliche Reaktion ausfallen.

Wir kennen das aus unserem Alltag: Wir sind vielleicht mit einer Situation unzufrieden, sagen aber nix. Die Unzufriedenheit schaukelt sich über eine ganze Zeit auf - und dann, irgendwann platzt uns der Kragen. Unsere Reaktion ist umso heftiger. Wo am Anfang vielleicht ein kurzes Gespräch gereicht hätte, ist jetzt heftiger Streit angesagt. Was wieder neue Unzufriedenheit erzeugt...

Bei unseren körperlichen Reaktionen ist es genauso. Je mehr Hinweise ich ignoriere, desto mehr Ungleichgewichte entstehen. Und je mehr lebensstilbedingte Ungleichgewichte ich in mir habe, desto höher ist die Belastung für meinen Körper. Dauerhafte Ungleichgewichte führen meist sogar zu Symptomen bzw. Krankheiten.

Gesundheit ist eine Fähigkeit


Moderne Ansichten besagen, dass Gesundheit, nicht wie früher angenommen, ein Zustand ist, sondern eine Fähigkeit. Und zwar die Fähigkeit, angemessen mit den Herausforderungen umzugehen. Herausforderungen dabei sind z.B. (falsche) Ernährung, Bewegungsmangel, Stress.

Das schöne dabei ist, Fähigkeiten kann man erlernen. Orthomolekularmediziner gehen davon aus, dass sich 60 bis 80% aller heutigen sog. Zivilisationskrankheiten durch Veränderungen positiv beeinflussen lassen.

Meinen Job sehe ich z.B. darin, Menschen zu helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Aber zurück zum antioxidativem Gleichgewicht. Wie gesagt, hier geht um die Balance von freien Radikalen und Antioxidatien im Körper.

Freie Radikale sind normale Nebenprodukte beim Stoffwechsel und grundsätzlich erstmal nicht schlimm. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um sehr kleine Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Das blöde dabei ist, dass diese freien Radikale andere Zellen angreifen, um sich dieses Elektron zu besorgen. Wie der Name schon sagt, sind sie dabei relativ radikal. Besonders beliebt sind dabei Zellen der Haut, der Gefäße und der Organe. Um das zu verhindern, steuert der Körper mit der Bildung bzw. Verarbeitung von Antioxidatien gegen, denn diese Antioxidantien liefern dieses fehlende Elektron und machen die freien Radikalen damit unschädlich. Manche Antioxidatien müssen dem Körper allerdings von außen zugeführt werden, vor allem die Vitamine A,C und E, das Spurenelement Selen sowie bioaktive Pflanzenstoffe wie z.B. Polyphenole.

Bestimmte Vorgänge und Lebensstile sorgen allerdings für ein erhöhtes Aufkommen von freien Radikalen. Dazu gehören vor allem Stress, Rauchen, Medikamenteneinnahme und entzündliche Prozesse im Körper.

In der Folge kommt es zu einer Störung der Balance zwischen freien Radikalen und verfügbaren Antioxidantien. Das Gleichgewicht kippt und man spricht von oxidativem Stress.

Wir alle kennen das Bild des braun gewordenen Apfels. Das ist oxidativer Stress.

Oxidativer Stress schädigt vor allem Enzyme und führt zu Funktionseinschränkungen bzw. Funktionsverlusten. Nicht zuletzt kann oxidativer Stress auch die Erbsubstanz schädigen und zu Mutationen, Krebs und Zellsterben führen.

Dauerhafter oxidativer Stress ist der wesentliche Auslöser für Altern, Krankheit und Tod. 

Was hat das ganze jetzt aber mit externem, lebensstilbedingtem Stress zu tun?

Grundsätzlich ist Stress eine natürliche Reaktion des Körpers auf Gefahr. Bei Stress stellt der Körper Energie bereit. Es geht um Kampf oder Flucht. Bei der Energiebildung entstehen aber freie Radikale. Das bedeutet also:

mehr Stress - mehr Energie - mehr freie Radikale.

Zudem führt er zu mehr körperlicher Anspannung, da u.a. die Muskeln in "Alarmbereitschaft" versetzt verwerden. Lebensstilbedingter Stress hat also das Potential, uns in oxidativen Stress zu versetzen bzw. oxidativen Stress zu erzeugen.

Man könnte das Ausgleichen, indem man dem Körper viele Antioxidatien zuführt, z.B. durch besonders gesunde Ernährung mit viel Gemüse, ohne Zucker, wenig Kaffee und natürlich ohne Rauchen.

Aber, so sind wir Menschen nun mal, wir neigen in stressigen Zeiten eher zum genauen Gegenteil. Raucher rauchen besonders viel, statt Gemüse gibt's Fast Food, Kaffee eher in Massen denn in Maßen usw. usf.

Der oxidative Stress verstärkt sich also eher noch. Eine ziemliche Negativspirale setzt sich in Gang. Chronischer Stress kann also zu dauerhaften Ungleichgewichten führen. Langfristig kann sich unsere Fähigkeit, Energie zu erzeugen, nachhaltig verschlechtern, bis hin zur Erschöpfungsdepression.

Stress macht also krank.

Und selbst wenn er nicht direkt krank macht, führt Stress oft zur Einschränkung von Lebensqualität durch Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpftheit etc.

Und Stress macht alt. Denn er behindert Zellerneuerungsprozesse und die verstärkte Anzahl an freien Radikalen und diese greifen, wie gesagt, u.a. Hautzellen an, was uns alt aussehen lässt.

Die Lösung?

Wir müssen also die Zufuhr an Antioxidatien erhöhen. Das funktioniert z.B. über gemüsereiche Ernährung mit vielen bioaktiven Pflanzenstoffen, möglichst unverarbeitet und saisonal und viel Bewegung.

Grundsätzlich brauchen wir dazu Stoffe, die den oxidativen Stress reduzieren. Dazu gehören z.B. grüner Tee, Resveratol, Selen, Vitamin E und Chlorophyll. Andererseits müssen wir die Energieproduktion anregen und die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit steigern. Dazu sind Stoffe wie das Co-Enzym Q10, die B-Vitamine, L-Carnitin, Cholin und Eisen sehr gut geeignet. Verstärkt wird die Bioverfügbarkeit dieses Mikronährstoffe durch die Beigabe von Aloe Vera.

Ich arbeite mit einem wissenschaftlich entwickelten Mikronährstoffgetränk, das all diese Stoffe
beinhaltet. Eine Sutdie, die 2014 im Magazin Orthomolekularmedizin & Ernährung veröffentlicht wurde, belegt, dass die Inhaltsstoffe nachweislich oxidative Stressparameter im Körper senken können.

Unser Mikronährstoffgetränk kann also auf natürliche Weise Schäden durch oxidativen Stress entgegenwirken.

Wer sollte sich also mit dem Thema erhöhte Antioxidatien-Zufuhr beschäftigen?

  • alle, die unter dauerhaftem Stress stehen
  • alle Raucher
  • Leistungssportler
  • wer unter intensiver körperlicher Belastung steht
  • wer unter Bluthochdruck, Herzschwäche oder Diabetes leidet
  • wer eine Chemotherapie absolviert
  • wer unter chronischen Entzündungen leidet
  • wer auf Anti Aging Wert legt.
Meist sind die positiven Wirkungen der erhöhten Antioxidatienzufuhr schon nach kurzer Anwendungsdauer zu erzielen.

Wenn Sie betroffen sind oder unverbindlich wissen wollen, ob zusätzliche Antioxidantien für Sie eine positive Wirkung haben könnten, rufen Sie mich gern unter  0151 20719040 an oder schreiben mir an info@vital-und-schoen.com.

Dienstag, 21. Februar 2017

Warum man Gesundheit lernen kann

"In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu verdienen. In der anderen Hälfte opfern wir unser Geld, um unsere Gesundheit wiederzugewinnen."

Dieser Satz stammt von Voltaire, dem französischen Philosophen und Schriftsteller, der von 1694 bis 1778 lebte. Und auch, wenn der Satz hunderte Jahre alt ist, ist er wahrscheinlich niemals so wahr gewesen wie heute.

Ist es nicht so? Rackern wir nicht mehr als unser halbes Leben tagaus tagein, um Kohle zu verdienen? Ohne auf unsere Gesundheit zu achten? Betrachten wir Gesundheit nicht mittlerweile als etwas, was "da" ist? Oder eben nicht?

Wir verbringen zwar inszwischen so viel Zeit im Badezimmer wie nie eine Generation vor uns, aber achten wir trotzdem nicht zu wenig auf unseren Körper? Ich möchte heute einfach mal ein paar Gedanken aufwerfen, ob es sich nicht vielleicht doch lohnt, sich ernsthaft mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen.

Was ist Gesundheit?

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) ist "Gesundheit ein Zustand (ein Prozess) vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen."

Selbst wenn also der Arzt sagt, formell fehlt einem nix, kann es einem nicht gut gehen. Laut WHO ist das bei 1/3 der Arztbesuche der Fall.

Woran liegt das? Die Grundausrichtung der westlichen Schulmedizin liegt in der Behandlung von Krankheiten. Die Schulmedizin ist auf Symptome bezogen. Sie verabreicht Arzneimittel, also Substanzen mit einem Wirkstoff, meist körperfremde Stoffe. Die Schulmedizin in ihrer jetzigen Form ist auch erst Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts entstanden. Ungefähr zeitgleich mit dem Aufkommen der ersten Krankenkassen. Schulmedizin hat ihre Berechtigung und ist oft im Akutfall die einzige Lösung. Keine Frage. Aber ich denke, es lohnt sich zu wissen, dass der Fokus auf Krankheiten liegt. Die dahinterliegende Pharma-Industrie verdient mit dem Kranksein. Nicht mit der Gesundheit.

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts sagte Eugen Roth:
"Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe."

Medizin repariert also. Bei Gesundheit geht es aber um mehr. Es geht um körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Kurzum: um Lebensqualität. Gesundheit ist die einzige Währung, die direkt in Lebensqualität einzahlt.

Die zentrale Frage dabei ist: Was tut mir gut?

Und ich glaube, es lohnt sich diese Frage mal ernsthaft für sich selbst zu beantworten. Vielleicht helfen diese Fragen dabei ein wenig:

- Mache ich einen Job, der mich glücklich macht?
- Lebe ich in einer Umgebung, die mir gut tut?
- Bin ich von Menschen umgeben, die mir gut tun?
- Esse ich so, dass es mir gut tut?
- Bewege ich mich regelmäßig?
- Baue ich regelmäßig Entspannungsphasen in meinen Alltag ein?

Sicherlich zahlen Sie - wie so viele Deutsche - regelmäßig in irgend eine Form der Altersvorsorge ein. Doch haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, in welchem Gesundheitszustand Sie Ihre Rente verbringen wollen? So, wie Sie heute leben, zahlen Sie auf ihr gesundheitliches Rentenkonto ein!

Was ist Ihnen Ihre Gesundheit wert im Vergleich zur Renteneinzahlung? 3 EUR pro Tag? 5 EUR? 10 EUR?
Was nützt die größte Ansparung auf dem Konto, wenn ich im Rentenalter keine Lebensqualität mehr habe? Wenn ich von Arzt zu Arzt renne? Wenn ich nur noch das oder das Essen darf? Wenn ich eine Schachtel mit bis zu 20 Tabletten pro Tag nehmen muss? Also meine Vision ist das nicht...

Die Welt hat sich verändert...

Wir leben heute 15 bis 30 Jahre länger als noch vor 100 Jahren. Aber: In Deutschland beginnen chronische Krankheiten sechs bis acht Jahre eher als in den europäischen Nachbarländern. Eine ganz wesentliche Rolle dabei spielt unsere Ernährung. Möglichst billig soll sie sein. Aber billig ist eben oft auch qualitativ minderwertig. Hähnchenfleisch für 1,99 EUR das Kilo ist nun mal kein Gesundheitsprodukt. Es gibt nur ein Volk in der Industriewelt das prozentual gemessen am Einkommen noch weniger Geld für Essen ausgibt als wir. die Amis.

Wer sich ein bisschen mit dem Thema Gesundheit und Ernährung beschäftigt, stößt immer wieder auf die Aussage "Du bist, was du isst." Dazu aber demnächst mehr...

Heute bleiben wir mal allgemein beim Thema Gesundheit. Ich möchte einfach ein bisschen Bewusstsein dafür wecken, dass unsere Gesundheit in unserer Verantwortung liegt. Wir allein bestimmen, wie es uns geht. Niemand sonst übernimmt die Verantwortung. Auch nicht die Krankenkasse. Denn die ist für die Krankheiten da. Für Prävention stehen übrigens bei den Krankenkassen durchschnitlich 2,75 EUR pro Versichertem zur Verfügung (für Chemo-Therapien ca. 2.300 EUR).

Unser Körper ist keine Hülle, die einfach zu uns gehört und die man repariert, wenn sie mal kaputt geht. Sicherlich muss man ab und zu mal nachhelfen, z.B. wenn mal was gebrochen ist. Aber gerade z.B. mit unserem Herz gehen wir viel zu achtlos um. An diesem ca. 15cm langen und um die 300g schweren Muskel hängt unser ganzes Leben (nicht nur, aber ganz wesentlich). Es schlägt von ca. der 9. Schwangerschaftswoche bis zum Ende, wenn der Deckel zugeht. Tagein. Tagaus. Ohne Pause. Es vollbringt dabei Höchstleistungen. Und der traurige Fall eines ehemaligen Freundes, der mit 38 einen Herzstillstand erlitt und seitdem im Koma liegt, zeigt, wie schnell sich - auch in jungen Jahren - unser Leben von einen Tag auf den anderen komplett verändern kann. Erkrankungen von Herz und Kreislauf sind mittlerweile die Todesursache Nr. 1 in Deutschland.

Doch das passiert nicht einfach so. Die meisten von uns "arbeiten" tagtäglich gegen ihre Gesundheit. Die größten Fallen dabei sind:

- Stress
- schlechte Ernährung
- fehlende Vitamine und Mineralstoffe
- zu wenig Bewegung
- Rauchen
- viel Alkohol
- Umweltbelastungen

Wir müssen uns bewusst sein, dass wir uns verändern müssen, damit sich an unserer Gesundheit etwas ändert. Wer jeden Tag Stress hat, in der Mittagspause zum Fastfood-Giganten mit dem Auto fährt, sich abends auf der Couch zwei Bier und ne Tüte Chips reinzwitschert und nur 5 bis 6 Stunden schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Körper in Form von Symptomen "HILFE" schreit. Herzinfarkt und Schlganfall kommen nicht urplötzlich. Die schleichen sich auf leisen Sohlen an. Bei bis zu 30% Arterienverkalkung merkt man im Prinzip nichts. Aber da ist immerhin schon bald 1/3 des Gesamtsystems im Eimer...

Aber das schöne ist:

GESUNDHEIT KANN MAN LERNEN!

Es muss keine radikale Lebensumstellung sein. Auch kleine Schritte helfen. Das können z.B. sein:

- mehr Bewegung in den Alltag einbauen. Treppe statt Aufzug. Fahrrad oder laufen statt Auto. 2 x 30 Minuten pro Woche leichte sportliche Bewegung (spazieren gehen, schwimmen...)

- Auf wirklich gesunde Ernährung achten. Je weniger ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto wertvoller ist es (Kartoffel vs. Chips). Mehr Obst und Gemüse. Selbst kochen.

- Auf gute Nährstoff-, Vitamin- und Mineralienversorgung achten. Ggf. Antioxidantien, Mineralien und Vitamine zuführen.

- Stress abbauen. Abschalten. Und wenn es nur 5 Minuten sind. Bewusste Auszeiten nehmen. Rausgehen. Durchatmen.

Gesundheit ist ein Zustand von Gleichgewichten im Körper. Um welche Gleichgewichte es dabei geht und wie Sie diese Gleichgewichte wieder herstellen, erzähle ich Ihnen in meinen nächsten Artikeln.

Ich hoffe, der Artikel erfüllt seinen Zweck und regt ein wenig zum Nachdenken an.
Und da wir mit einem Zitat von Voltaire begonnen haben, wollen wir auch mit einem schließen:

"Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein."

Selbst-Test 

Machen Sie doch mal den Test, um zu sehen, wie es um Ihre Gesundheit bestellt ist.
Einfach mal den Fragebogen herunter laden und ein wenig selbstkritisch sein:

https://www.vital-und-schoen.com/gesundheit/selbst-test/


Dienstag, 23. August 2016

Was Ihre Allergie mit Ihrem Darm zu tun hat

Was Ihre Allergie mit Ihrem Darm zu tun hat

Die Zeichen sind alamierend. Allergien werden zunehmend zur Volkskrankheit. Verschiedene Quellen bestätigen, dass inzwischen mehr als ein Drittel der Deutschen unter Allergien leiden.In den letzten 40 Jahren hat sich die Zahl der Allergiker verdreifacht! Experten gehen davon aus, dass mittlerweile mehr als 1 Million Kinder in Deutschland unter Heuschnupfen leiden!

Doch nicht nur die Zahl der Allergiker hat sich vervielfacht. Auch die Symptomausprägungen haben sich verstärkt und die Zahl der potentielle Allergene wird zunehmend größer.

Sind Allergien eine neumodische Erscheinung?


Nein, ganz und gar nicht. Schon aus dem alten Persien vor über 1.000 Jahren gibt es Berichte, dass allergische Reaktionen auf bestimmte Rosen auftraten. Auch aus dem alten Ägypten und dem alten Rom sind Berichte bekannt, die man heute als Allergie bezeichnen würde.

Den Begriff "Allergie" hat der Wiener Kinderarzt Freiherr Clemens von Pirquet im Jahre 1906 geprägt. Er definierte den Begriff weitgefasst als "veränderte Fähigkeit des Körpers, auf eine fremde Substanz zu reagieren". Pirquet erkannte als Erster, dass Antikörper auch Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen können.

Das Wort "Allergie" stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet frei übersetzt so viel wie "eigenartige Reaktion".

Und genau das ist eine Allergie ja auch. Normalerweise ist unser Immunsystem dazu da, für den Körper
schädliche "Eindringlinge" wie Bakterien, Viren, Pilze etc. zu bekämpfen. Im Normalfall funktioniert das auch sehr gut und der Körper schützt sich quasi selbst. Bei einer Allergie läuft aber unser Immunsystem "Amok" und statt Bakterien, Pilzen und Viren greift es nun auch an sich völlig harmlose Substanzen wie Pollen oder Nahrungsmittel an.

Man bezeichnet diese Auslöser auch als Allergene. Der Körper "erkennt" bestimmte Allergene als Feind und spezielle weiße Blutkörpcher, die B-Lymphozyten, bilden dazu passende Antikörper. Man bezeichnet diese auch als Immunglobuline. Immunglobuline sind y-förmige Eiweißketten, die sich an den vermeintlichen "Feind" anheften, ihn quasi als zu bekämpfenden Fremdstoff "taggen". Damit der Körper seinen Feind aber später wiedererkennt, bildet er zusätzlich noch sog. Gedächtniszellen, eine besondere Form der T-Lymphozyten. Deren Job ist es, sich die Oberflächenstruktur des "Eindringlings" einzuprägen.

Kommt man nie wieder in Kontakt mit dem "Feind", passiert nichts weiter. Das ist aber in der Realität recht unwahrscheinlich.

Die Allergie entsteht beim 2. Kontakt

Beim zweiten Kontakt mit dem Allergen schlagen die Gedächtniszellen Alarm. Sie machen das Immunsystem sofort auf den "Eindringling" aufmerksam. Der Körper beginnt sofort Antikörper zu bilden. Bei den meisten allergischen Reaktionen wird das Immunglobulin E (IgE) gebildet. Es "fängt" die Allergene und bildet mit ihnen zusammen einen sog. Antikörper-Antigen-Komplex. Dieser dockt dann an sog. Mastzellen an, die entzündungsauslösende Substanzen bilden, vor allem Histamin.

Unglücklicherweise befinden sich diese Mastzellen in Schleimhäuten und in der Haut. Die ausgeschütteten Stoffe führen zu Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und Sekretbildung - eben den typischen Allergiesymptomen.

Wo liegen denn nun aber die Ursachen von Allergien?

Es gibt verschiedene Thesen dazu, einige der gängigsten habe ich mal zusammen getragen:

Allergien durch Vererbung

Es ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass Kinder, deren Eltern unter Allergien leiden, einem erhöhtem Allergierisiko unterliegen. Allergien können also durchaus vererbt werden (Quelle).

Allergien durch übermäßige Hygiene

Manche Forscher gehen davon aus, dass übertriebene Hygiene - antibakterielle Haushaltsreiniger, ständiges Benutzen von Desinfektionstüchern und -mitteln, übertriebenes Duschen und Waschen - dazu führt, dass unser Immunsystem, vor allem in der Kindheit und frühen Jugend, unterfordert ist. Es langweilt sich quasi und sucht sich neue "Opfer". Insbesondere wenn Babys und Kleinkinder ständig von Keimen ferngehalten werden, hat das Immunsystem keine Chance, sich richtig zu entwickeln. Dazu passt auch, dass in Ländern mit geringeren hygienischen Standards Allergien nur sehr selten vorkommen.

Allergien durch veränderte Lebensgewohnheiten

Der Bauplan unseres Körpers ist Millionen Jahre alt. Damals lebten die Menschen in der Natur und ernährten sich von dem, was gerade wuchs. Stress entstand nur beim Jagen oder kurzfristig in Bedrohungssituationen.

Heute gehört Stress zur Tagesordnung, Lebensmittel sind mehr künstlich als echt und verdienen eigentlich nur die Bezeichnung "Sättigungsmittel", Rauchen, Fast Food, Umweltgifte und "Dauerberieselung" durch Medien beeinflussen unseren Stoffwechsel negativ. Viele leben in Städten und haben kaum noch Kontakt zu Tieren und zur Natur.

Unsere Lebensmittel sind mit Zusatzstoffen vollgepumpt und haben kaum noch Vitalstoffe. Diese braucht der Körper aber so dringend. Reichte es früher z.B., eine Banane zu essen, um mit ausreichend Folsäure versorgt zu sein, muss man heute schon 6 bis 7 Stück essen, um auf die gleiche Menge Folsäure zu kommen. Der Vitamin C-Gehalt des Obstes, was man bei uns in Supermärkten und Discountern bekommt, geht oftmals gegen Null.

Die sog. ISAAC-Studie aus dem Jahr 2013 hat ermittelt, dass Kinder und Jugendliche, die dreimal pro Woche Fast Food verzehren, einem deutlich höheren Risiko unterliegen, an Allergien zu erkranken. Insbesondere das Risiko für Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis stieg deutlich an.

Ständiges Sitzen und fehlende Bewegung tun ihr Übriges, um unseren Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Allergien durch Kaiserschnitt und kurze Stillzeit

Fast jede 3. Geburt heutzutage erfolgt per Kaiserschnitt. Nicht selten stehen dabei eher betriebswirtschaftliche Betrachtungen als medizinische Notwendigkeiten im Vordergrund. Eine Untersuchung des Henry Ford Health Systems ergab, dass Kaiserschnitt-Kinder einem 5x höherem Risiko unterliegen, an Allergien zu erkranken als natürlich geborene Kinder. Das liegt einfach daran, dass bei einem Kaiserschnitt der Erstkontakt mit gesundheitsfördernden Darmbakterien, die während der natürlichen Geburt aufgenommen werden, fehlt.

Kinder werden heute außerdem deutlich kürzer gestillt als noch vor einigen Jahren. Das Stillen sorgt aber für ein stabiles Immunsystem des Kindes.

Allergien durch veränderte Umweltbedingungen

Unsere Umwelt wird immer schmutziger. Nicht nur, dass unzählige unnötige Verpackungen für riesige Müllberge sorgen. Nein, auch die explosionsartig gestiegene Zahl von Autos und anderen Fahrzeugen, große Industrieanlagen und viele andere veränderte Bedingungen sorgen für eine zunehmende Umweltverschmutzung. Unsere Umwelt steht also auch unter Stress. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Bäume infolge der Erderwärmung und Schadstoffbelastung mit zunehmender Pollenausschüttung reagieren. Auch bei Haselsträuchern sorgt die zunehmende Umweltverschmutzung für Stress. Diese reagieren mit einer veränderten Eiweißstruktur, auf die immer mehr Menschen heftig reagieren. Das Helmholtz-Zentrum in München hat heraus gefunden, dass Beifußpollen (Ambrosia artemisiifolia) sich mit Stickstoffdioxid (entsteht bei der Verbrennung fossiler Stoffe wie Holz, Kohle oder Gas) in Verbindung setzen kann. Dabei erhöht sich die Anzahl der Pollen und die Allergene werden aggressiver. Auch das Hauptallergen der Birke (Bet v1) kann sich an Dieselrußpartikel anheften. Es kann damit nicht nur beim Einatmen in tiefere Lungenabschnitte eindringen, sondern wird auch aggressiver.

Allergien durch Antibiotika

Bei bakteriellen Infektionen - und häufig auch unsinnigerweise bei Viruserkrankungen - wird in der Schulmedizin heute schnell Antibiotika verschrieben. Antibiotika töten Bakterien oder verhindern deren Ausbreitung. Das Problem: es werden nicht nur schlechte Bakterien getötet. Jede Antibiotika-Behandlung richtet sich auch gegen die guten Darmbakterien, die für das Gleichgewicht der Darmflora erforderlich sind. Man spricht auch von Dysbakterie, also davon, dass sich das Verhältnis von guten und schlechten Bakterien krankhaft verändert hat. Im Darm sitzt aber unser Immunsystem und das ist vollkommen abhängig vom intakten Zustand der Darmflora. Antibiotika schwächen also unser Immunsystem. Und ein geschwächtes Immunsystem neigt zu Fehlreaktionen bzw. Überreaktionen, z.B. entzündungsauslösende allergische Reaktionen. Besonders heftig sollen die Reaktionen sein, wenn bereits bei Kleinkindern Antibiotika eingesetzt werden.

Eine Studie der Standford University (Kalifornien) hat herausgefunden, dass auch sechs Monate nach Absetzen der Medikamente noch Störungen der Darmflora nachweisbar sind.

Allergien durch einen undichten Darm

Wie Sie bereits wissen, sitzt unser Immunsystem im Darm. Unser Darm ist also maßgeblich dafür verantwortlich, ob es uns gut geht. Über die Schleimhaut des Darms gelangen Nähr- und Vitalstoffe über das Blut zu den Zellen. Die Schleimhaut ist allerdings nicht vollständig durchlässig und verhindert, dass Unverdautes, Bakterien, Viren und Pilze ins Blut gelangen. Bei einem gesunden Darm gibt es quasi einen "Türsteher", der verhindert, dass schlechte Stoffe ins Blut gelangen. Dieser "Türsteher" heißt Zonulin und ist ein Botenstoff. Er bestimmt, ob die Kanäle (tight junctions) geöffnet werden.

In einem gestörten Darm wird viel häufiger als nötig Zonulin ausgeschüttet und die Schranke geöffnet. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass z.B. Gliadin - ein Bestandteil des Glutens im Weizen - für diese Störungen sorgt. Wenn die Schranke aber ständig geöffnet ist oder sich ständig öffnet und schließt, gelangen auch Fremdeiweiße und andere schädliche Stoffe ins Blut. Und die Schranke leiert aus. Es bilden sich kleine Öffnungen in den tight junctions, der Darm wird undicht. Man spricht auch vom Leaky-Gut-Syndrom. Wenn sich jetzt vermehrt Eindringlinge im Blut befinden, muss der Körper ständig Antikörper bilden. Diese "stürzen" sich dann - wie oben beschrieben - auch auf an sich harmlose Stoffe und lösen dann allergische Reaktionen aus. Es kann dabei auch zu entzündlichen Reaktionen an der Darmschleimhaut kommen, was das Leaky-Gut-Syndrom wiederum verstärkt.

Das Leaky-gut-Syndrom lässt sich über einen erhöhten Zonulin-Anteil im Serum bzw. im Stuhl nachweisen.

Allergien und Psyche - löst Stress Allergien aus?

Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, Körper und Seele stehen in engen Zusammenhang. Es ist nicht auszuschließen, dass ihre Seele Ihnen mit einer körperlichen Botschaft etwas mitteilen will. Psychische Belastungen wie Stress schwächen das Immunsystem. Daher kann ständiger Stress - egal ob geistig oder körperlich - eine bestehende Allergie verstärken oder auch Auslöser einer Allergie sein.

Auf der anderen Seite beeinflussen allergische Reaktionen die Lebensqualität und ständiger Juckreiz, Hautprobleme, Atemattacken etc. verursachen wiederum Stressreaktionen. Alles in allem ein Teufelskreis.

Allergien durch einen gestörten Stoffwechsel

All die genannten Punkte führen im Wesentlichen dazu, dass unser körperliches Gleichgewicht aus den Fugen gerät. In einem funktionierenden Stoffwechsel werden die "guten" Stoffe über das Blut zu den Zellen transportiert und die "schlechten" Stoffe bzw. "Abfallprodukte" von den Zellen weg transportiert. Als "Transportweg" dient die sog. Grundsubstanz, im Wesentlichen Bindegewebe und Wasser, das alle unsere Zellen umgibt. Unterliegen wir nun ständig den oben genannten Einflüssen, wird unser Körper mit Stoffen konfrontiert, die er nicht verarbeiten kann. Er lagert diese in der Grundsubstanz ab (aber auch an den Zellwänden und den Kapillaren). Der "Transportweg" ist quasi "behindert". Der Stoffwechsel funktioniert nicht mehr ordentlich. Und diese Unter- oder Fehlfunktion zeigt sich häufig in Form von Symptomen, z.B. Allergien. Man spricht auch von Übersäuerung.

Zusammenfassung 

Sie sehen also, Ihr Darm spielt eine ganz wichtige Rolle, wenn es darum geht, der Ursache Ihrer Allergie auf den Grund zu gehen. Unser Immunsystem sitzt im Darm und ein funktionierender Darm ist die Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem.

Die Schulmedizin behandelt oft nur die Symptome der Allergie. In vielen Fällen gilt daher: einmal Allergiker, immer Allergiker. Nicht selten hat die Behandlung sogar noch Nebenwirkungen, die ggf. wiederum behandelt werden müssen. Für die Pharmaindustrie ist das lohnenswert, aber für Sie?

Lassen Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos beraten! Schicken Sie mir einfach eine WhatsApp an 0151 20719040 und wir vereinbaren einen Termin.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Gestresst? Ausgepowert? Einfach kaputt? Das könnte die Lösung sein...

Gestresst? Ausgepowert? Einfach kaputt? Das könnte die Lösung sein...

Fotolia_63508703_ by alphaspirit
Viele kennen das - Dauerbelastung rund um die Uhr, Termine, ständige Erreichbarkeit, Vorschriften,  Umwege, Hektik ... die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Egal, ob Angestellter oder Selbstständiger, junge Mutti oder fast Rentner, Student oder Professor, Mann oder Frau - viele von uns stehen unter "Dauerstrom". Multitasking und Mehrfachbelastungen sind an der Tagesordnung. Facebook, WhatsApp, Endlossurfen, Schreckensmeldung in den Medien, ständige Unterbrechungen unserer Arbeiten, Termin- und Leistungsdruck tun ein Übriges. Manchmal möchte man doch einfach nur noch weg....

Hauptproblem des 21. Jahrhunderts 

Die Weltgesundheitsorganisation WHO beschreibt Stress als eines der Hauptprobleme des 21. Jahrhunderts. Und auch der Stressreport der Bundesregierung mit 17.000 Teilnehmern zeigt, dass jeder Zweite über Stress klagt und der Anteil sogar weiter zunimmt. Stress betrifft alle Bevölkerungsschichten und alle Altersgruppen. Besonders betroffen sind aber die 25 bis 54-jährigen. Schon 2009 hat die Techniker Krankenkasse (TK) bei einer Studie an Grundschülern herausgefunden, dass 1/3 der 7 bis 9-Jährigen unter Stress stehen.

Dabei ist Stress kein rein mentales Problem. Wer unter Stress steht, weiß, dass auch körperliche Anzeichen nicht lange auf sich warten lassen. Das liegt unter anderem daran, dass unser Körper nicht auf die Verarbeitung von Dauerstress programmiert ist. Grundsätzlich funktioniert unser Körper wie ein Kraftwerk. Er bringt seine Leistung und Abfallprodukte wie Schadstoffe werden ausgeschieden. Das in sich geschlossene System arbeitet prinzipiell sehr gut und auch Phasen kurzer, erheblicher Belastung können gut abgedeckt werden. Wer aber ständig Stress hat, fährt sein Kraftwerk quasi ständig am Limit. Es fallen mehr Schadstoffe an als abgebaut werden können. Die Leistung lässt immer mehr nach.

Was verursacht Stress in unserem Körper?


Die kleinen Kraftwerke in unserem Körper nennt man Mitochondrien. Sie produzieren sowohl Energie als auch Abfallprodukte - die freien Radikale. Normalerweise "fangen" Antioxidantien dieses freien Radikale ein und machen sie unschädlich. Unter Stress muss aber immer mehr Energie produziert werden und damit fallen auch immer mehr Abfallstoffe an. Irgendwann kommt der Körper mti der Produktion der Antioxidantien nicht mehr nach und die freien Radikale greifen unsere Zellen an. Es kann nicht mehr geug Energie produziert werden. Man spricht auch von oxidativem Stress. Unser Leistungsfähigkeit sinkt, wir sind erschöpft und können uns nicht mehr so gut konzentrieren.

Was passiert bei oxidativem Stress?


Typische Symptome von Stress sind Schwächen bei der Konzentration, Müdigkeit oder Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe, aber auch verstärktes Schwitzen. Stress lässst unseren Körper schneller Altern, man sie uns die Folgen also förmlich an. Außerdem kann chronischer Stress viele Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme verursachen.

Nicht selten führt Dauerstress außerdem zu einer Gewichtserhöhung. Nicht nur, weil wir uns in stressigen Situationen meist ungesund und unregelmäßig ernähren. Unter Stress schüttet der Körper vermehrt Cortisol aus, welches dafür sorgt, dass Fett in den Bauchraum verlagert wird und der Blutzuckerspiegel schwankt.

Wer nicht aufpasst, kann in eine regelrechte Stress-Spirale geraten, die im schlimmsten Fall zu Burnout und Depression führen kann.

Was hilft denn nun gegen Dauer-Stress?

Auch wenn es viele vielleicht nicht gerne hören: Aber Bewegung baut Stress ab. Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein, aber regelmäßige Bewegung tut dem Körper gut. Jeder muss hier sein persönliches Pensum finden, oft helfen aber schon regelmäßige Spaziergänge in der Natur (nicht in der Stadt, das verursacht nur noch mehr Stress). Bei der Bewegung wird Adrenalin abgebaut und der Körper wird entlastet. Wer unter Stress steht, sollte immer mal wieder kleine Entspannungssphasen einbauen. Kurze Unterbrechungen - etwas Obst essen, kurz zum Fenster gehen, das Lieblingslied hören. Es gibt viele Möglichkeiten. Was auch hilft: Handy, Facebook, Nachrichten, Fernseher - alles aus. Und wenn es für eine gewisse Zeit ist. Aber dem Thema werden wir uns später nochmal widmen.

Oft ist aber eben auch nur schwer möglich, Stress wirklich zu vermeiden. Also müssen wir unseren Körper dabei unterstützen, mit den Folgen von Stress besser fertig zu werden.

Die LÖSUNG: MIKRONÄHRSTOFFE

Mikronährstoffe sind in der Lage, Stress im Körper zu neutralisieren und neue Energie von außen zuzuführen, so dass unsere kleinen Kraftwerke wieder runter fahren können. Das Problem ist nur, dass wir mit unserer industriell verarbeiteten Nahrung nicht mehr genug Mikronährstoffe aufnehmen. Eine richtige Banane aus dem nicht-industriellen Anbaugebiet liefert z.B. genug Folsäure für unseren Körper. Von den bei uns erhältlichen Bananen müsste man aber 6 bis 8 Stück essen, um auf die gleiche Menge Folsäure zu kommen. Fertiggerichte und Nervennahrung erhöhen übrigens den oxidativen Stress noch (Rauchen übrigens auch).

Wissenschaftler haben heraugefunden, dass Mikronährstoffe frei Radikale neutralisieren können. Als besonders wirksam haben sich Resveratol, Chlorophyll, Grüner Tee, Vitamin E und Selen erwiesen.

Freie Radikale zerstören die Zellwände in unseren Körper und machen Enzyme unwirksam. Sie reduzieren also die Energieproduktion. Es werden weniger Antioxidantien gebildet und die freien Radikalen können sich ausbreiten. Schwerwiegend Krankheiten können so leichter entstehen.

Resveratol

Ist ein Polyphenol, das ins Gehirn gelangt und unsere Nervenzellen schützt. Außerdem schützt es die feinen Herzkranzgefäße. Es verlangsamt den Alterungsprozess und schützt vor Demenz. Resveratol kommt in Rotwein oder der Schale von Erdnüssen vor und wird traditionell in der japanischen Medizin und im indischen Ayurveda eingesetzt.

Chlorophyll

Kennen Sie sicher als den grünen Pflanzenfarbstoff. Es ist aber auch sehr mit dem Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff verwandt. Es unterstützt also die Blutbildung und die Blutreinigung und stimuliert die Zellatmung. Das widerum führt dazu, dass sich der Alterungsprozess verlangsamt. Außerdem führt Chlorophyll zu Ruhe und Ausgeglichenheit.

Grüner Tee

Hauptwirkstoff des Grünen Tees sind Catechine. diese hemmen Enzyme, die an der Zellalterung beteiligt sind. Außerdem fördern sie die Selbstheilungskräfte des Körpers. Nur mit dem Trinken von grünem Tee kann man die Wirkungen aber meist nicht vollständig erzielen, da 80°C heißes Wasser die Cathechine nicht vollständig aus dem Tee-Blatt löst und 100°C heißes Wasser den Tee sehr bitter macht. Besser man verwendet ein konzentriertes Extrakt.

Vitamin E

Ist ein fettlösliches Vitamin und hat besondere Wirkungen beim Schutz des Gehirns. Es stärkt das Immunsystem und wirkt Entzündungen entgegen. Außerdem verbessert es die Durchblutung und verhindert Gefäßablagerungen.

Selen

Selen ist in unserem Körper u.a. an der Bildung des Schilddrüsenhormons beteiligt. Es wirkt entgiftend, reguliert den Blutdruck und kann sogar vor Krebs schützen.

In strssigen Zeiten brauchen wir jedoch nicht nur "Radikalenfänger", sondern auch Stoffe, die uns neue Energie liefern. Schon allein deshalb, damit unsere Mitochondrien (Sie erinnern sich, die kleinen Kraftwerke) die Produktion wieder auf ein Normalmaß herunter fahren können.

Hier haben sich die B-Vitamine, Cholin, das CoEnzym Q10, Eisen und L-Carnithin als bsonders wirksam herausgestellt.

Meine Lösung: 

Bei mir geht es ganz schön rund und das schon seit längerem. Aufbau eines eigenen Unternehmens, Fernbetreuung  von mehreren Kunden, Gmb-Auflösung, Finanzamtstheater, Elternvertretung, Verwaltungsaufgaben für meine Family, ein kleiner Sohn, der eine Energie für drei hat und dessen Stärken nicht im Bereich "auf Mama hören liegen", Seminare, Schulungen, Haushalt und vieles mehr. Mein Stress-Level steht also nicht gerade auf "entspannt". Erste Folgen blieben da natürlich nicht aus. Gereiztheit und schlechtes Schlafen sind da nur die kleineren Übel. Aber auch meine Gelenke streiken langsam und ich konnte nicht mal mehr Kuchenteig kneten.


Aber zum Glück habe ich ein Getränk entdeckt, dass all die o.g. Mikronährstoffe in sich vereint. Und ich muss sagen, ich bin begeistert. Nach nur ein paar Tagen merkt man förmlich, wie man entspannter wird. Ich kann endlich wieder ruhig schlafen, kann mich besser konzentrieren und bin gefühlt insgesamt leistungsfähiger. Meine Schmerzen in den Knien sind weg und auch meine Finger sind schon wieder wesentlich belastbarer. Ich merke förmlich, wie man innerlich nicht mehr so hoch fährt, wenn man sich aufregt und auch schneller wieder runter kommt. Der Aufwand ist gering, aber der Nutzen enorm.

Wer Fragen hat oder mehr dazu wissen will, kann mich gern unter 0151 20719040 (Anruf oder WhatsApp) oder per Mail an info@vital-und-schoen.de kontaktieren.

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